Erfahrungen

Jetzt in der Praxis bewiesen: Tattoo entfernen muss nicht wehtun

Schweizer Ärzte liefern erste Erfahrungsberichte über Tattooentfernung mit weltweit neuester Lasertechnologie – Jetzt können alle Farben entfernt werden, schneller, sicherer und deutlich schmerzloser als bisher – minimiert Risiken für Narbenbildung

„Weil es so verflixt wehtut“ gestand Pharrell Williams kürzlich in einem Interview, zögere er jede Behandlung zur Entfernung seiner Tattoos wochenlang hinaus. Seine Angst vor diesem Eingriff teilt der prominente Musiker mit einer zunehmenden Zahl von Tattooträgern, die sich ebenfalls von ihrer Körperbemalung trennen wollen. Möglichst sanft, schmerzfrei, schnell, spurlos und ohne Narben.

Dass es so tatsächlich funktionieren kann, bestätigt jetzt das Zürcher Prevention Center. Es ist die erste Klinik auf dem Europäischen Festland und eine der ersten weltweit, die zur Tattoo-Entfernung mit dem Laser „PicoPlus“ die neueste Technologie einsetzt und bereits über erste Erfolge aus einer Vielzahl von Behandlungen berichten kann.

„Schon nach der ersten Sitzung, ist eine deutliche Aufhellung sichtbar. Eine solche Wirkung, ließ sich bislang erst nach eher schmerzhaften Behandlungen von mehreren Stunden erzielen“, berichtet Dr. med. Christian Köhler, Geschäftsführer des Prevention Center. Patienten, vor allem solchen mit unschönen Erfahrungen bei der Tattooentfernung, habe er bereits bei der ersten Anwendung die Angst vor Schmerzen nehmen können. Den Eingriff empfänden sie lediglich wie feinste, kaum spürbare und damit leicht erträgliche Nadelstiche, die kurze Sitzungsdauer von rund 10 Minuten als besonders angenehm. Nur weitere drei bis fünf Behandlungen sind je nach Größe und Farbigkeit des Tattoos notwendig, damit die Bilder nahezu vollständig verschwinden, maximal noch erahnt werden können. Auch solche, die mit bisherigen Lasern nach zahllosen Sitzungen lediglich um wenige Nuancen verblasst sind.

Zerstört die Farbe, nicht die Haut

Denn speziell bei der besonders widerstands-fähigen grünen und blauen Tinte stößt die Vorgängertechnologie an ihre Grenzen, während mit dem PicoPlus-Laser diese Farben zu etwa 94% verschwinden, wie wissenschaftliche Studien belegen. Helle und dunkle Farben, auch unprofessionell gestochene oder bereits erfolglos behandelte Tätowierungen entfernt das neue Gerät sanft, hautschonend und effektiv, reduziert dabei das Risiko der Narbenbildung drastisch.

Mit den Laserstrahlen werden die Farbpigmente in der Haut nicht mehr wie bisher nur erhitzt, sondern durch photomechanische Prozesse in winzige Partikel zersetzt, die vom Körper leichter und schneller abgebaut werden können. „Dieses Verfahren zielt ausschließlich auf die zu behandelnden Tätowierungen und verschont somit das umliegende Gewebe“, erklärt Dr. Köhler.

Innerhalb der ersten sechs Wochen nach Inbetriebnahme des neuen Lasers haben sich bereits mehr als 60 Tattooträger der Behandlung im Prevention Center anvertraut. Dr. Köhlers Resümee aus der Reaktion seiner Kunden und den sichtbar überzeugenden Resultaten: „Der Pikosekundenlaser ist eine weltweite Sensation mit nachgewiesener Wirkung und der höchster Sicherheit, verbrieft durch die Zulassung der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA. (Food and Drug Administration).“

Informationen auf einen Blick: Verfahren – Risiken – Kosten

Die Wirksamkeit des PicoPlus-Lasers beruht auf ultrakurzen Energieimpulsen, die Farbpartikel in kleinste Teile aufspalten. Dabei sind die Energieimpulse um ein Hundertfaches kürzer als bei den bisher eingesetzten Nanosekundenlasern. Die zerstörten Farbpigmente werden vom Körper allmählich abgebaut. Bereits drei bis vier aufeinander folgende Sitzungen reichen in den meisten Fällen aus, um die schwarzen oder bunten Bilder auf der Haut nahezu restlos zu entfernen.

Der Erfolg wird außerdem durch Parameter wie Pigmentierfarbe und Tiefe des gestochenen Tattoos mitbestimmt. Risiken und Nebenwirkungen einer Tattooentferung Es ist normal, dass die Haut nach der Behandlung gerötet ist, wobei mit der neuen Technologie Nebenwirkungen seltener auftreten als bisher. Gesundheitliche Risiken sind bislang nicht bekannt.

-> Vorher-Nachher-Bilder Tattooentfernung mit PicoPlus